Solo
Dortmund

Darbyn Luisa Kalkuhl

Intermediale_r Künstler_in, künstlerische Leitung (QT-Collective GbR), konzeptionelle Regie, neuroqueere Ästhetik, Performancekunst, künstlerische Forschung.

Darbyn Luisa Kalkuhl, geboren 1992, ist queer, neurodivergent und arbeitet freiberuflich als intermediale_r Künstler_in an der Schnittstelle von Sozialwissenschaft und performativer Kunst.

Anfang 2026 absolvierte Darbyn K. ein Masterstudium in „Performative Künste in Sozialen Feldern“ an der Frankfurt University. Zuvor schloss sie ein Bachelorstudium in „Soziale Arbeit“ an der TH Köln ab, mit Schwerpunkt auf Medienpädagogik und Gender Studies. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch eine Zertifikatsausbildung in Genderkompetenz und eine Grundlagenfortbildung in Theaterpädagogik. Weiterbildungen zu Performance-Kunst und der Bildungsarbeit zu trans*- und nicht-binären Körpern runden die erworbenen Kenntnisse ab.

Darbyn gründete 2022 das „Queere Theater Kollektiv“ um einen Ort der Teilhabe zu verwirklichen, Marginalisierung entgegenzuwirken und queeres künstlerisches Schaffen zu fördern. Das Queere Theater Kollektiv arbeitet interdisziplinär zwischen Performance, digitaler Kunst, Technologie und gesellschaftspolitischer Praxis. Hier führt Darbyn konzeptionelle Regie und widmet sich intensiv der Forschung zu cyberfeministischer und neuroqueerer Ästhetik. Als Projektleitung und künstlerische Leitung hat Darbyn K. mit dem Kollektiv innovative Projekte initiiert und durchgeführt. Zu den Höhepunkten zählen das Projekt „The Unknown Flesh“ (2024), das Geschlechterdiversität mit KI erforscht, sowie die Performance „NeuroQueer Vortex“, die Bewegungen der Darstellenden mithilfe von VR-Technologie in Echtzeit mit einer digitalen Bühnenlandschaft synchronisiert.

In der künstlerischen Praxis verbindet Darbyn theoretische Tiefe mit performativer Intervention, um gesellschaftliche Machtverhältnisse und normative Vorstellungen sichtbar zu machen. Darbyn hat im Rahmen einer Masterthesis eine künstlerisch-reflektierte KI-Methodik entwickelt, die Kunstschaffenden cyberfeministische Strategien mit generativen Systemen für die künstlerische Praxis vermittelt.